Erste-Hilfe-Praxistraining

2019-10-22

Wie wichtig es ist in Notsituationen richtig zu reagieren durften unsere AssistentInnen welche am Erste-Hilfe-Praxistraining, am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 teilnahmen, aus erster Hand von Silvana Bellanti, Trainerin des Österreichischen Roten Kreuz - Landesverband Vorarlberg, erfahren.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden Themen für das Praxistraining gesammelt, damit unsere AssistentInnen in Notsituationen mehr Praxis und somit Sicherheit erlangen und mutig sind einzugreifen.

 

Unfallverhütung

Notrufnummern

Reglose Person

Bewusstlose Person - Stabile Seitenlage

Atem - Kreislauf - Stillstand

Defibrillator

Verschlucken

Brüche

Kopfverletzungen

Epilepsie

Ertrinken

Nasenbluten

 

Lebensrettende Sofortmaßnahmen müssen geleistet werden!

 

 

Zur Einstimmung in das Thema Erste Hilfe wurden unsere AssistentInnen in zwei Gruppen aufgeteilt, um zwei Themen zu erarbeiten.

 

Unfallverhütung                                                                 Notrufnummern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn beim Absetzen des Notrufes bereits bekannt ist, dass es sich such um eine Person mit Behinderung handelt, dies bei der Leitstelle bekannt geben. Dadurch können sich die Rettungssanitäter darauf einstellen. Fallweise kommen die Rettungssanitäter dann auch schon mit einem anderen Transportmittel zum Einsatzort.

 

 

Die Mitarbeiter der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle leiten auch gerne telefonisch an, wenn die Ersthelfer vor Ort nicht wissen was zu tun ist.

 

 

Wenn ein Rollstuhlfahrer Reglos ist, auch diesen nach Möglichkeit auf den Boden legen.

Personen die Kollabiert sind, reagieren diese auf lautes Ansprechen und/oder sanftes Schütteln.

 

 

 

Bei der Atemkontrolle muss der Kopf überstreckt werden.

 

 

 

Wichtig ist auch, wenn die Person bewusslos ist, die psychische Betreuung, sprich gut zureden. Das positzive zureden ist auch gut zur eigenen Beruhigung.

Erste Hilfe geht vor, auch bei empfindlichen Knochen!

 

Priorität hat die Herzdruckmassage, jedoch ist die Sauerstoff zufuhr auch wichtig.
Eine Minute ohne Sauerstoffzufuhr hat eine 10% Hirnschädigung zur folge.

 

 

 

Matte, offene Augen sind anzeichen für einen  Herzkreislaufstillstand. Wenn der Kreislauf wieder funtioniert, werden die Augen sanft und fallen zu.

 

Brüche: ruhigstellen und kühlen.

 

Kopfverletzungen: immer vom Arzt abklären lassen. Kopf eventuell hochlagern. Wenn Flüssigkeit austritt kann dies ein Anzeichen für einen Schädelbasisbruch sein.

 

Epilepsie: bei einem epileptischen Anfall die Person aus dem Rollstuhl nehmen und in stabile Seitenlage bringen. Nichts in den Mund stecken. Atemkontrolle; wenn keine Atmung vorhanden ist, hat die Person Atemstillstand. Arzt/Rettung holen.

 

Ertrinken: aus dem Wasser ziehen und Notfallcheck durchführen. Bei fast ertrunken fünf Beatmungen und dann 30:2. Wenn die Person eine Minute unter Wasser war, mit Defibrillator und Herzdruckmassage starten.

 

Nasebluten: nach vorne beugen, Nase zuhalten und kühlen.

 

Danke an Silvana Bellanti, Trainerin des Österreichischen Roten Kreuz - Landesverband Vorarlberg für die instruktiven Ausführungen!

Danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die aktive Mitarbeit und viel Erfolg beim nächsten Erste Hilfe Einsatz!

 

 

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